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Kellerboden-RatgeberBoden · Feuchte · Dämmung

Lexikon A–Z

Von Bemessungswert bis Wärmebrücke: Hier stehen die Fachbegriffe, die in den Ratgebern dieses Portals, in Angeboten und in technischen Merkblättern vorkommen – kurz erklärt und nach Themen markiert. Die Erklärungen sind Zusammenfassungen; verbindlich sind das Merkblatt des jeweiligen Produkts, die Norm oder der Gesetzestext.

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Empfohlene Partner der PScoat Zurynski, Oezdogan & Co GmbH

MONTHERA – Newton HydroTech Baustoffhandel & Dienstleistungen

Bauchemie für Profis: mineralische Bauwerksabdichtung und Sanierung – Kellerabdichtung, Bodenplatten & Fundamente, Balkone & Terrassen, Betonschutz & Instandsetzung, Mauerwerk & Putzsysteme, Spezialmörtel & Dichtschlämmen, trinkwassergeeignete Systeme.

MONTHERA dichtet Bauwerke im Erdreich ab und saniert sie, PScoat sorgt mit 1 mm Dämmputz zusätzlich für die Wärmebilanz der Fassade – zwei Technologien, ein gemeinsames Ziel.

monthera.de info@monthera.de Almatastraße 29, 28219 Bremen 0421 16150335

A

Aufsteigende Feuchte Feuchte
Wasser, das kapillar im Mauerwerk vom Boden aufwärts wandert. Typisch sind eine scharfe Feuchtegrenze in gleichbleibender Höhe, Salzränder und kaum Abhängigkeit vom Wetter.

B

Bemessungswert Dämmung
Anerkannter Rechenwert der Wärmeleitfähigkeit eines Dämmstoffs. Für den rechnerischen Nachweis zählt dieser Wert, nicht eine Prospektzahl.

C

CM-Methode Kellerboden
Calciumcarbid-Verfahren zur Messung der Restfeuchte von Estrich und Beton – im Handwerk die übliche Messung vor dem Beschichten.

D

DIN 18533 Feuchte
Normenreihe für die Abdichtung erdberührter Bauteile. Welche Variante passt, hängt von der Wassereinwirkung ab und gehört in die Hand eines Fachplaners.

E

Epoxidharz Kellerboden
Zweikomponenten-Harz für Verlaufsbeschichtungen. Gilt als hart und chemisch belastbar; der Film ist weitgehend dampfdicht.

F

Folientest Kellerboden
Ein Stück PE-Folie (etwa 50 × 50 cm) dicht auf den Boden kleben und ein bis zwei Tage liegen lassen. Beschlägt die Unterseite, kommt Feuchte aus dem Untergrund. Nur ein Anhaltspunkt.

G

Gitterschnitt Kellerboden
Haftprüfung an einer ausgehärteten Probefläche: Ein eingeritztes Gitter zeigt, ob die Beschichtung am Untergrund hält.
GModG Kosten
Gebäudemodernisierungsgesetz – seit der Änderung vom Juli 2026 der Name des früheren Gebäudeenergiegesetzes (GEG). Bauteilanforderungen stehen in § 36 und Anlage 7.
Grundierung Kellerboden
Erste Schicht eines Beschichtungssystems. Sie stellt die Haftung zum Untergrund her und schließt die Poren, damit später keine Luftblasen aufsteigen.

H

Haftzugfestigkeit Kellerboden
Mit einem Prüfgerät gemessene Festigkeit der obersten Schicht; vor allem bei gewerblich genutzten Flächen üblich.
Hohlkehle Kellerboden
Gerundeter Übergang zwischen Boden und Wand. Verhindert, dass beim Wischen Wasser unter die Kante der Beschichtung zieht.
Horizontalsperre Feuchte
Nachträgliche Sperre im Mauerwerk gegen kapillar aufsteigende Feuchte. Für die Planung braucht es Messungen über die Wandhöhe.

I

Imprägnierung Kellerboden
Farbloses Bindemittel, das in die Poren eindringt und die Oberfläche verfestigt. Bildet keinen eigenen Film.
iSFP Kosten
Individueller Sanierungsfahrplan. Beim BAFA-Zuschuss bringt er 5 % Bonus und eine höhere Grenze der förderfähigen Kosten.

K

Kondensat Feuchte
Tauwasser: Es schlägt sich nieder, wenn eine Oberfläche kälter ist als der Taupunkt der Raumluft.

P

Perimeterdämmung Dämmung
Dämmung erdberührter Außenwände von außen. Nur mit Dämmstoffen, die für Erdkontakt geeignet sind.
Polyurethan Kellerboden
Harz für Versiegelungen und Verlaufsbeschichtungen, etwas elastischer als Epoxidharz.

R

Restfeuchte Kellerboden
Im Estrich oder Beton verbliebene Feuchte. Der zulässige Wert steht im technischen Merkblatt des jeweiligen Beschichtungsprodukts.

S

Salzausblühung Feuchte
Weiße, krümelige Beläge am Wandfuß: Salze, die mit Feuchte transportiert wurden. Ein Warnsignal, dass zuerst die Feuchte gelöst werden muss.
Sinterschicht Kellerboden
Glatte, glänzende Haut auf dem Estrich (auch Zementschlämme). Sieht stabil aus, verhindert aber, dass die Grundierung eindringt.
Sockeldämmung Dämmung
Dämmung im Spritzwasserbereich am Übergang von Fassade zu Keller, mit druck- und feuchtebeständigen Platten.
Sommerkondensation Feuchte
Begriff aus dem Schimmelleitfaden des Umweltbundesamts: Warme Außenluft kühlt an kühlen Kellerflächen ab, Wasser schlägt sich nieder.

T

Taupunkt Feuchte
Temperatur, unter der Wasserdampf aus der Luft ausfällt. Bei 25 °C und 60 % relativer Feuchte liegt er bei etwa 16,7 °C (eigene Berechnung, Magnus-Formel).
Topfzeit Kellerboden
Zeitspanne, in der ein angemischtes Zweikomponenten-Harz verarbeitet werden muss.

U

U-Wert Dämmung
Wärmedurchgangskoeffizient in W/(m²·K). Anlage 7 GModG nennt Höchstwerte, etwa 0,30 für Decken über unbeheizten Kellern.

V

Verlaufsbeschichtung Kellerboden
Mehrschichtiges System aus Grundierung, Zwischen- und Deckschicht, meist aus Epoxid- oder Polyurethanharz, insgesamt 1,5 bis 4 mm.
Versiegelung Kellerboden
Farbiger Anstrich in zwei Lagen bis etwa 0,5 mm. Schließt die Poren und eignet sich für geringe mechanische Last.

W

Wärmebrücke Feuchte
Bereich mit erhöhtem Wärmeabfluss. Die Oberfläche bleibt dort kälter – typischer Ort für Kondensat und Schimmel in Ecken.